Liebeslieder an das Leben!

Die Musik der „Traumvagabunden" ist tief melodisch, fein gezeichnet, genau beobachtet und in sanfte

Poesie gehüllt. Es sind Lieder über die kleinen und doch so wichtigen Momente im ganz normalen

Alltäglichen, die Facetten der Liebe, die Bereicherung der Freundschaft, die Auseinandersetzung mit der

eigenen Geschichte und den Gedanken unserer Zeit, mit denen das Dresdner Liedpoesie Duo um den

Pianisten und Sänger Yiannis Brauweiler und die Cellistin Dörte Drieschner 2024 gleich mehrfach mit

dem Deutschen Rock&Pop-Preis und 2025 mit dem Publikumspreis des bundesweiten

Liederwettbewerbs „Hoyschrecke“ ausgezeichnet wurde. Der Leiter der SAGO-Liedermacherschule,

deren Absolvent Yiannis ist, formulierte es so: „Seine Lieder sind wunderbar: Konkret, anschaulich,

direkt, warmherzig, humorig, eigen, unverwechselbar und unschätzbar!“ „Das war etwas für’s Herz“

 

 

beschreibt das Publikum die unvergesslichen und dynamischen Konzerterlebnisse mit den

Traumvagabunden. Mittlerweile spielen die Traumvagabunden auf großen Bühnen wahlweise auch mit

kompletter Bandbesetzung auf. Im Sommer 2025 veröffentlichte das Duo sein 4. Studioalbum

„Liebeslieder an das Leben“. Auf dem professionell produzierten Album im akustisch gehaltenen,

unaufgeregten Stil sind auch Gastmusiker zu hören. So bereicherte Jörg Holdinghausen

(Wir sind Helden, Tele) am Bass die Titel "Freund, Begleiter, Wegbereiter" und "Der Teckel" und Sven

Nier (Sohn von Helmut Nier - DDR Defa-Filmkomponist) steuerte sein Gitarrenspiel dem Song

"Rückzug" bei. Abgerundet wird sowohl die haptische Variante, als auch die Online-Platte durch ein von

Malerin (und Cellistin des Duos) Dörte Drieschner liebevoll gestaltetes Aquarell. Yiannis Brauweiler

erzeugt am Klavier mit seinem Bariton eine fast schon märchenhafte Stimmung. Die berührenden,

ehrlichen und fantasievollen Texte entführen den Zuhörer in die eigene Kindheit, regen zum Nachdenken

an und wirken manchmal wie einem guten Film entsprungen. Dabei hält sich das Duo an der deutschen

Sprache fest und bedient sich in seinen Songs immer wieder Naturmetaphern. Aber auch laute Töne

mischen sich ins Programm. Manche dienen der Kritik, andere dem Witz, wieder andere äußern Wünsche

oder widmen sich der Liebe. Musikalisch untermalt mal von fröhlicher Aufgewecktheit, mal von einem

Hauch von Dramatik. Man hat das Gefühl, an etwas wirklich Besonderem teilhaben zu dürfen und ergibt sich ganz den Geschichten, die die Musiker erzählen.

 

 

 

Die Feuerzangenbowle

 

 

bei diesem Filmtitel schwelgen wir unweigerlich in Erinnerungen.

Sofort sehen wir Sie wieder – die wunderbar komödiantisch geprägten Szenen des legendären

deutschen Films: „Wat is en Dampfmaschin?“ oder die dramatische Geschichte der die „alkoholische

Gärung“. Also! „Sätzen sä säch“! ...und lauschen Sie einfach dieser ewigen Geschichte über die Schule,

wie es sie nie gegeben hat und wohl auch nie wieder geben wird.

 

 

Hagen Hubert Möckel liest Ihnen die Geschichte der “Feuerzangenbowle”. Dabei nutzt er die Romanvorlage

von Heinrich Spoerl, aber auch die wohl etwas bekanntere Filmfassung.. So hören Sie allzu Vertrautes, aber

auch - welch Freude - die Geschichten, die leider in keine der beiden Verfilmungen Eingang gefunden haben.

Hagen Hubert Möckel lässt es sich nicht nehmen, die Lesung durch die nicht ganz gewöhnliche Geschichte des

Films zu ergänzen und mit einigen Anekdoten zu Heinz Rühmann auszuschmücken.

 

Rühmann war nicht nur der Hauptdarsteller, sondern auch der Produzent des Films. Rühmann der Romantiker,

war immer “Der kleine Mann”, der, dem wirklichen Leben zum Vorbild, am Schluss immer siegt. Auch wenn

diese Siege eher etwas phantastischer Natur waren. Und auch der von Rühmann gesungenen Filmsong

“Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen“ besitzt in der Biografie des Künstlers seine Entsprechung.

  

 

 

…und hören wir zu, wenn Heinz Rühmann sagt: „So eine Bowle hat es in sich. Nicht wegen des Katers;

das ist eine andere Sache. Eine Feuerzangenbowle ist keine Bowle. Sie ist ein Mittelding

zwischen Gesöff und Hexerei.

 

Weich und warm hüllt sie die Seele ein, nimmt die Erdenschwere hinweg und löst alles auf in Dunst und Nebel“.

Ganz nebenbei wird Hagen Hubert Möckel sein Publikum während der Lesung mit den Zutaten, der Zubereitung

und der Zeremonie einer Feuerzangenbowle ebenso bekannt machen, wie mit dem Geschmack dieses ebenso

hochprozentigen wie anregenden Getränks. …

 

Hagen Hubert Möckel wünscht einen schönen Abend!

 

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