- Details
- Zugriffe: 318
Maike Virk & Band
On Tour mit dem Debüt-Album „Something New“
Maike Virk`s schmelzender Violinensound ist überall dort zu hören, wo sich Nachdenklichkeit
ausdrücken will. Aber nicht nur. Er transzendiert Zeiten, Generationen, Genres. Ihr Debüt-Album „Something New“ ist ein Gesamtkunstwerk verschiedenster Musiker*innen aus Rock, Pop und Folk. Durch alles hindurch zieht sich die Violine als subtiler roter Faden; betont und vereint
Polaritäten. Die nächste EP (Starring Jäcki Reznicek, Basti Reznicek und Manuel Schmid) ist in
der Pipeline.

Mit Moritz Engelmann, Julian Wolf und Norbert Munser hat Maike exzellente Musiker gewonnen. Der junge Ausnahmesänger Moritz Engelmann (seiner Stimme wurden bereits Ähnlichkeiten mit James Blunt, James Taylor und Ed Sheeran bescheinigt) ist ebenfalls Songwriter und zeichnet
verantwortlich für einige Songs im Programm. Virtuose Julian Wolf (auch mit Dirk Zöllner
unterwegs) wurde u.a. als bester deutscher Nachwuchs-Gitarrist auf der Frankfurter
Musikmesse geehrt und Norbert Munser ist bekannt als umtriebiger Keyborder der erfolgreichen und weltweit tourenden Dresdner Queen-Coverband Merqury.
Neben den Albumsongs werden Ostrock-Klassiker und internationale Rock- und Popcover
performed. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend!
- Details
- Zugriffe: 72
Das Geheimnis von „Nazca“
Maria Reiche und die Linien in der Steinwüste von Nazca/Peru
Im südperuanischen Küstenland - in der Nähe der Städte Nazca und Palpa - erstreckt
sich über eine Fläche von ca. 500 km² eine Steinwüste, in der noch vor der
Inka-Zeit ein einzigartiges Kulturdenkmal unserer Erde geschaffen wurde.
Auf den Hochterrassen der in 500 m Höhe gelegenen Steinwüste und an den Berghängen
des Vorgebirges der Anden erstrecken sich kilometerlange geometrische Flächen in Form
von Vier-und Dreiecken sowie ein Netz verwirrender Liniensysteme. Linien bis zu 10 km
Länge verlaufen wie mit dem Lineal gezogen exakt ausgerichtet über Berge und Täler
und sind vom Boden aus in ihrer Gesamtheit nicht zu erkennen.
Das gesamte Liniennetz umfasst etwa 800 Linien. Am interessantesten sind die
dazwischen eingefügten Tierbilder und geometrischen Figuren mit enormen Ausmaßen,
so dass sie noch vom Flugzeug aus klar zu erkennen sind. Große freigelegte Flächen
haben den Charakter von Landebahnen.

Diese Erdzeichnungen werden der klassischen Nazca-Kultur des ersten Jahrtausend
nach Chr. zugeordnet. Da dieses Wüstengebiet zu den trockensten Regionen der Erde
gehört - es regnet dort im statistischen Mittel alle 20 Jahre einmal - bleiben die in
den Boden „geritzten“ Linien ewig sichtbar. Selbst eigene Fuß-oder Fahrspuren bleiben
als Linien erhalten. Deshalb ist diese Region zur archäologischen Schutzzone erklärt
worden und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Betreten ist nur unter
strengsten Auflagen des peruanischen Kulturministeriums möglich.
Die Dresdner Mathematikerin Dr. Maria Reiche erforschte in den Jahren 1940 bis 1980
die Gesamtheit dieser Liniensysteme. Sie gehört zu den berühmtesten Dresdner
Bürgern im Ausland. Anlässlich einer Ausstellung im Jahr 1993, zum 90. Geburtstag
von Maria Reiche im Lichthof des Dresdner Rathauses, äußerte der peruanische
Botschafter in Deutschland den Wunsch nach Fortsetzung der Arbeiten an den
Linien von Nazca durch eine Dresdner Institution. Ein Dresdner Vermessungsteam
unter Leitung von Prof. Reppchen von der Hochschule für Technik und Wirtschaft
Dresden unternahm seit 1994 mehrere Expeditionen in die Steinwüste von Nazca.
Wissenschaftliche Zielstellung ist es, die empfindlichen Erdzeichnungen zu vermessen
und sie zumindest in digitaler Form späteren Generationen zu erhalten.
Die Erdzeichnungen von Nazca gehören
zum Weltkulturerbe der UNESCO und müssen vor der Zerstörung durch Massentourismus und
Klimaveränderung bewahrt werden. Mit dieser Zielstellung führte Prof. Reppchen auch mit Studenten
der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden mehrere Expeditionen in die Steinwüste durch.
Das führte auch zur Fragestellung: Warum haben das Menschen bei Temperaturen von 40°-50° C
getan? Theorien darüber gibt es viele, aber keine wurde bisher zufriedenstellend beantwortet."

Wikipedia:
Prof. Reppchen war ein Projektmanager der HTW Dresden, der zusammen mit anderen eine Expedition
zur Erforschung der Nazca-Linien in Peru organisierte. Diese Expedition fand 1994 statt und war
eine Initiative, die das Interesse an der Arbeit von Maria Reiche weckte, nachdem 1993 eine Büste
von ihr in Dresden enthüllt wurde. Maria Reiche war die deutsche Mathematikerin und Archäologin,
die fast ihr ganzes Leben den Nazca-Linien widmete.
Prof. Reppchen: Er war Teil der ersten Expedition im Jahr 1994, die auf eine Initiative der
HTW Dresden zurückging, um die Erforschung der Nazca-Linien fortzusetzen.
Maria Reiche: Sie war eine deutsche Forscherin, die in den 1930er Jahren nach Peru
auswanderte und den Großteil ihres Lebens der Erforschung, Vermessung und dem Schutz
der Nazca-Linien widmete. Sie ist bis heute eine Legende in Peru.
Seite 2 von 32