Maike Virk & Band 

 

On Tour mit dem Debüt-Album „Something New“ 

Maike Virk`s schmelzender Violinensound ist überall dort zu hören, wo sich Nachdenklichkeit 
ausdrücken will. Aber nicht nur. Er transzendiert Zeiten, Generationen, Genres. Ihr Debüt-Album  „Something New“ ist ein Gesamtkunstwerk verschiedenster Musiker*innen aus Rock, Pop und  Folk. Durch alles hindurch zieht sich die Violine als subtiler roter Faden; betont und vereint 
Polaritäten. Die nächste EP (Starring Jäcki Reznicek, Basti Reznicek und Manuel Schmid) ist in 
der Pipeline. 

 

 

www.youtube.com/@maikevirk

 

Mit Moritz Engelmann, Julian Wolf und Norbert Munser hat Maike exzellente Musiker gewonnen.  Der junge Ausnahmesänger Moritz Engelmann (seiner Stimme wurden bereits Ähnlichkeiten mit  James Blunt, James Taylor und Ed Sheeran bescheinigt) ist ebenfalls Songwriter und zeichnet 

verantwortlich für einige Songs im Programm. Virtuose Julian Wolf (auch mit Dirk Zöllner 
unterwegs) wurde u.a. als bester deutscher Nachwuchs-Gitarrist auf der Frankfurter 
Musikmesse geehrt und Norbert Munser ist bekannt als umtriebiger Keyborder der erfolgreichen  und weltweit tourenden Dresdner Queen-Coverband Merqury. 

Neben den Albumsongs werden Ostrock-Klassiker und internationale Rock- und Popcover 
performed. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend! 

 

 

  Das Geheimnis von „Nazca“

 

Maria Reiche und die Linien in der Steinwüste von Nazca/Peru

                      

Im südperuanischen Küstenland - in der Nähe der Städte Nazca und Palpa - erstreckt

sich über eine Fläche von ca. 500 km² eine Steinwüste, in der noch vor der

Inka-Zeit ein einzigartiges Kulturdenkmal unserer Erde geschaffen wurde.

 

Auf den Hochterrassen der in 500 m Höhe gelegenen Steinwüste und an den Berghängen

des Vorgebirges der Anden erstrecken sich kilometerlange geometrische Flächen in Form

von Vier-und Dreiecken sowie ein Netz verwirrender Liniensysteme. Linien bis zu 10 km

Länge verlaufen wie mit dem Lineal gezogen exakt ausgerichtet über Berge und Täler

und sind vom Boden aus in ihrer Gesamtheit nicht zu erkennen.

Das gesamte Liniennetz umfasst etwa 800 Linien. Am interessantesten sind die

dazwischen eingefügten Tierbilder und geometrischen Figuren mit enormen Ausmaßen,

so dass sie noch vom Flugzeug aus klar zu erkennen sind. Große freigelegte Flächen

haben den Charakter von Landebahnen.

 

Diese Erdzeichnungen werden der klassischen Nazca-Kultur des ersten Jahrtausend

nach Chr. zugeordnet. Da dieses Wüstengebiet zu den trockensten Regionen der Erde

gehört - es regnet dort im statistischen Mittel alle 20 Jahre einmal - bleiben die in

den Boden „geritzten“ Linien ewig sichtbar. Selbst eigene Fuß-oder Fahrspuren bleiben

als Linien erhalten. Deshalb ist diese Region zur archäologischen Schutzzone erklärt

worden und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Betreten ist nur unter

strengsten Auflagen des peruanischen Kulturministeriums möglich.

Die Dresdner Mathematikerin Dr. Maria Reiche erforschte in den Jahren 1940 bis 1980

die Gesamtheit dieser Liniensysteme. Sie gehört zu den berühmtesten Dresdner

Bürgern im Ausland. Anlässlich einer Ausstellung im Jahr 1993, zum 90. Geburtstag

von Maria Reiche im Lichthof des Dresdner Rathauses, äußerte der peruanische

Botschafter in Deutschland den Wunsch nach Fortsetzung der Arbeiten an den

Linien von Nazca durch eine Dresdner Institution. Ein Dresdner Vermessungsteam

unter Leitung von Prof. Reppchen von der Hochschule für Technik und Wirtschaft

Dresden unternahm seit 1994 mehrere Expeditionen in die Steinwüste von Nazca.

Wissenschaftliche Zielstellung ist es, die empfindlichen Erdzeichnungen zu vermessen

und sie zumindest in digitaler Form späteren Generationen zu erhalten.

 

 

Die Erdzeichnungen von Nazca gehören

zum Weltkulturerbe der UNESCO und müssen vor der Zerstörung durch Massentourismus und

Klimaveränderung bewahrt werden. Mit dieser Zielstellung führte Prof. Reppchen auch mit Studenten

der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden mehrere Expeditionen in die Steinwüste durch.

Das führte auch zur Fragestellung: Warum haben das Menschen bei Temperaturen von 40°-50° C

getan? Theorien darüber gibt es viele, aber keine wurde bisher zufriedenstellend beantwortet."

 

 

 Wikipedia:

 

Prof. Reppchen war ein Projektmanager der HTW Dresden, der zusammen mit anderen eine Expedition

zur Erforschung der Nazca-Linien in Peru organisierte. Diese Expedition fand 1994 statt und war

eine Initiative, die das Interesse an der Arbeit von Maria Reiche weckte, nachdem 1993 eine Büste

von ihr in Dresden enthüllt wurde. Maria Reiche war die deutsche Mathematikerin und Archäologin,

die fast ihr ganzes Leben den Nazca-Linien widmete. 

Prof. Reppchen: Er war Teil der ersten Expedition im Jahr 1994, die auf eine Initiative der

HTW Dresden zurückging, um die Erforschung der Nazca-Linien fortzusetzen.

Maria Reiche: Sie war eine deutsche Forscherin, die in den 1930er Jahren nach Peru

auswanderte und den Großteil ihres Lebens der Erforschung, Vermessung und dem Schutz

der Nazca-Linien widmete. Sie ist bis heute eine Legende in Peru.